











Copyright der Bilder beim Autor, sie zeigen einen Adels-Privatgarten am Bodensee, die Gönner Anlage zu Baden-Baden wie diverse Interieurs daselbst wie die Bouteillen von Bouvet u.a. neben einem Aquarell Selbstporträt des Autors.
🥂Zur interessanten Geschichte des Hauses Bouvet Labuday handelten wir bereits in unserem Beitrag Mademoiselle Ladubay.
(Siehe auf haute-culture-jdg.de den entsprechenden Beitrag unter dem Stichwort Crémant Ladubay).
Nun sind die beiden Klassiker und Visitenkarten des Hauses Bouvet an der Reihe.
Nämlich die Bouvet Tresor blanc und Bouvet Tresor rosé.
Beides sehr qualitätvolle Crémants von der Loire aus Saumur.
Den Tresor blanc genoss ich in einem privaten Adelgarten am Badischen Bodensee zu einem frugalen Picknick mit Lachs und französischem Ziegenkäse, Oliven und Baguette etc..
Nach dem Öffnen mit einem Plopp entperlte aus der eleganten Flasche mit dem goldenen Etikett der Schaumwein.
Seine feine Perlage und die wohlabgewogenen Brioche-Noten entzückten mit feiner Frucht von Birne und Stachelbeeren.
Die Rosen dufteten und zugleich der Jasmin von der Hecke. Ein wenig vortreffliche Musik von Haydn und Telemann wie Jean Baptiste Lully rundete das Genusserlebnis ab.
Eine schöne Sache als ob wir bei La belle au bois dormant, wie es so treffend für Dornröschen auf Französisch heißt, persönlich zu Gast wären im zauberhaften Park, der sonst still ist und nur das Plätschern des Baches, Bienengesumm und Vogelgesänge wie leises Blätterrauschen machen seine akustische Athmosphäre.
Den Bouvet Tresor hingegen genoss ich zusammen mit meiner lieben Freundin zu Baden-Baden. Erst wollten wir diesen in der Gönner-Anlage, einem Rosengarten an der Oos goutieren. Eigentlich sollte man diesen Garten Hermann Sielcken Anlage nennen, denn dieser Bremer Café Baron war der Stifter.
Allerdings kam eine dunkle Wetterfront auf und es begann zu regnen. Also blieb uns nichts anderes übrig als uns in eine Baden-Badener Villen Etage zurückzuziehen und dort dem Crémant zuzusprechen.
Zu einem kleiner geschmackvoll arrangierten Platte mit Wurst und Käse. Der Rosé Crémant im Kühler mit Eis gefiel sofort nach dem Lösen des Korkens mit einem leichten Peng. Die Flasche mit ihrem im Rosé gehaltenen Etikett ist vielversprechend.
So wunderbar moussierte dieser Schaumwein in den Kristallkelchen. Seine feinen Fruchtnoten nach Brombeere und Wildkirschen begeisterten. Leichte Citrusnoten, würdig eines Champagners, gesellten sich hinzu. Das war ein Fest!
Später besuchten wir eine Salon-Oper von Pauline Viardot Garcia und feierten in den Geburtstag dieser berümten Sängerin und Komponistin des 19. Jahrhunderts hinein, die lange in Baden-Baden weilte und mit dem Dichter Iwan Graf Thrgenjew befreundet war. Ein extra Bericht über dies kleine Festival folgt in Kürze.
Jean B. de Grammont
Wir danken dem Haus Bouvet Ladubay für die gratis gesandten Échantillons.

