


Unlängst am sonnigen Neujahrstag am Bodensee gönnte ich mir das exquisite Toro-Format von Davidoff mit den zwei weißgoldenen Binden.
Zwar war es etwas frisch draußen, dennoch in der Sonne auf einer Bank nahe am Ufer im alten Park mit seinen schönen alten, noch kahlen hohen Bäumen, abgesehen von einem großen immergrünen Mammut-Baum, konnte man es aushalten für gut über eine Stunde Rauchdauer bei dieser exquisiten Zigarre.
Natürlich ist die Gran-Cru Serie von Davidoff handgerollt und gefällt in ihrer ausgezeichneten Verarbeitung von Anfang an. Das hellbraune Deckblatt mit feiner Äderung und die gut gepackte Füllung ausgesuchter Tabake sorgt für einen gleichmäßigen Abbrand und langen Halt der Asche.
Anfangs schienen mir die Aromen leicht bitter, aber wie bei einem guten Rotwein, steigerte und wandelte sich das zu grasigen und nussigen Röst-Aromen von zunehmender Intensität, die aber durchweg cremig und leicht blieben. Eine typische Davidoff Zigarre eben, welche diesen Neujahrsnachmittag angenehm abrundete.
Zumal als Digestiv nach einem kleinen selbstgekochten Mittagessen, es gab Hähnchenleber an Kürbis-Tortellini mit Bio-Champignons zu württembergischen Rotwein aus Cleebronn Güglingen (siehe auf haute-culture-jdg.de unter dem Stichwort Schwarzer Herzog das entsprechende Wein-Review) war das eine runde Sache. Beides eine Empfehlung wert für echte Freunde des Genusses.
Jean B. de Grammont
Wir danken Davidoff of Geneva für das bereitgestellte Muster.

