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7 Kommentare

  1. Eine höchst informative, anregende und zugleich überaus geschmackvoll gestaltete Webseite, die höchsten Ansprüchen gerecht wird! Hierher kehrt man immer wieder gerne zurück.

    Raimar W. Kory

  2. Wahrer Stil ist selten geworden. An seiner statt schnelllebiger Schein, der seinen Preis nicht wert ist, nicht hält, was er verspricht. Der Connaisseur wandelt sich zum Hochpreiskonsumenten mit stets neu angepasstem, saisonalen Geschmack. Dass das nicht nur ein Unterschied in der Dimension mehrerer Galaxien, sondern ein gänzlich anderes Gesellschaftsmodell ist, zeigt niemand stilvoller, treffsicherer, mit der Genauigkeit und Klarheit der Gemälde einer Anita Albus als Jean B. de Grammont.

    Grammont bewegt sich mit Leichtigkeit und Sicherheit durch die Epochen, verbindet kunstvoll Themen, leitet nahtlos von Cohibas zu Thomas Mann und mit jedem, immer sitzenden, Wort ist zu erkennen, dass er sich nicht nur rhetorisch elegant räuspert, sondern die Werke, die er bespricht, gründlich durchdrungen, die Landschaften durchschritten hat und die Haute Cuisine mit Kennerschaft goutiert. Man sitzt mit Grammont bei Tisch, erhebt mit ihm das Glas Champagner, spürt gar seine Perlage, die Musik klingt im inneren Ohr und man fühlt sich rundum wohl. Gelegentlich, ganz leise und unerwartet, regt sich zaghaft der Verdacht, dass manch Grammontsche Rezension noch un petit peu feiner sei, als das rezensierte Werk – obgleich er ohnehin nur im Sinne des Wortes erlesene Werke durchdenkt. Man spürt seine Freude beim Lesen, Hören, Genießen. Ein Connaisseur und Gentleman, ein Augenmensch, so wie schon Goethe sich selbst bezeichnete.

    All jenen, die die gehobene Lebensart pflegen, bietet die Lektüre eine Reminiszenz an eigene Erfahrungen und Begegnungen. Und jene, die gerade keine Gelegenheit für eigene derartige Hochgenüsse haben, werden hier weidlich versorgt. Man wünscht den wunderbaren Texten ein weites Publikum – viel mehr noch ist einer weiten Leserschaft zu wünschen, dass ihnen das Glück beschieden sei, diese Betrachtungen Jean de Grammonts zu genießen. In jedem Bild, in jeder Silbe, ausgeführten und zwischen den Zeilen ruhendem Gedanken, finden Sie, was der Name verspricht: haute culture!

    Barbara Rummel

    • Liebe Frau Rummel,
      ganz herzlichen Dank für Ihre aufmerksamen und anerkennenden Zeilen. Ihnen scheint ja meine Seite wirklich zu gefallen.
      Ich freue mich, wenn Sie weiterhin gerne meine Eindrücke teilen und das Gebotene Ihnen etwas sagt.
      Jean B. de Grammont

  3. Vielen Dank für die Ihre schöne Artickeln! Wir haben das Konzert mit Sol Gabetta auch besucht und es war auch schön darüber zu lesen .Wunderbar auch zu wissen welche Konzerte oder auch interessante Projekte stattgefunden haben .Vielen herzlichen Dank!

    • Liebe Frau Golovanova
      Vielen Dank für die Anerkennung meiner
      Arbeit! Ich freue mich sehr, dass Ihnen meine Seite gefällt. Vor allem auch da Sie vom Fach sind und es wertschätzen können.
      Freuen Sie sich auf weitere Beiträge!
      Mit herzlichen Grüßen
      Jean B.de Grammont

  4. In meiner Praxis erfahre ich immer wieder die große Bedeutung, gar Wichtigkeit von Kunst und Kultur für Heilungsprozesse und gedeihliche Rahmenbedingungen zum Erhalt der Gesundheit.

    Kultur meint jedoch nicht teuerst gewandete Schwadroneure, die an einem Abend mehr Geld für edle Getränke ausgeben, als eine durchschnittliche Familie per anno für ihre Wasserrechnung; die für unfassbare Beträge Kunstwerke aus dem Markt ziehen, nicht, weil sie etwas von Kunst verstehen, sondern sie „haben wollen“ – zur Demonstration der eigenen Macht und Herrlichkeit! Das macht aus ihnen weder Gentleman noch Connaisseur und schon gar keinen Feingeist. Schwadronieren ist halt etwas anderes als parlieren.

    Leider gibt es derzeit in dem überlauten Grundrauschen unserer Zeit zu wenig parlierende Connaisseurs – außer tief im Süden unseres Landes, dort pendelt so ein Prachtexemplar zwischen dem Badischen und Bodensee, beobachtet, erfasst und teilt in Wort und Bild seine Gedanken.

    Wenn an anstrengenden Tagen die unfassbare Oberflächlichkeit, Dummheit und Ignoranz in sämtlichen Bevölkerungsschichten mal wieder den Weltschmerz triggern, ist es mir zwischenzeitlich nicht nur zur liebgewordenen, sondern gar notwendigen Routine geworden, mich zu erholen und aufzutanken mit den fein- und scharfsinnigen, immer charmanten und klugen Beobachtungen des Monsieur de Grammont, die locker aus dem Handgelenk Jahrhunderte zusammenbringt und mich daran zu delektieren. Das ist etwas, das man mit Geld nicht kaufen kann und viele Therapiestunden ersetzt! Hätte die Welt davon mehr – wir hätten mehr Gesundheit und mehr Frieden!

    Merci du fond du cœur pour vos mots, dessins et photos merveilleux et inspirants, cher Monsieur de Grammont !

    Barbara Rummel

    P.S.: In diesem Sinne mögen die geneigten Leser vielleicht Jean de Grammonts feine Reminiszenz über die großartige Ausstellung „Heilende Kunst“ in Baden-Baden genießen. https://haute-culture-jdg.de/uncategorized/heilende-kunst-im-la-8-grenke-stiftung/

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