
In der Schloss Kellerei Bodman im kleinen Ort Bodman am Bodensee gibt es eine Menge vorzügliche Weine zu kosten und zu erwerben.
Neben dem Crémant Baron de Bodman, den ich bereits auf diesem Blog vorgestellt habe, gibt es eine eigene Sekt-Hausmarke Schloss Bodman, die erschwinglich und durchaus zu empfehlen ist.
Es sind davon Rosé und extra Brut Varianten vorhanden.
Auf der Extra trockenen Variante prangt das alte Schloss also die Burgruine Hohen Bodman auf dem Etikett. Ich erwarb unlängst alle drei Varianten und verkostete diese Schaumweine zu einem zünftigen Picknick im Schlossgarten zu Bodman, sowohl als Piccolo wie als normale Bouteille.
Es ist ein angenehmer Sekt, noch eine Spur eleganter wie Henkel etwa und mit hübschen Etiketten versehen, auf denen das Wappen des Hauses Bodman eine Rolle spielt ebenso wie historische Veduten des Neuen und des Alten Schlosses. Einziger Wermutstropfen ist, dass kein Naturkorken verwendet wird. Das wäre eleganter und wertiger.
Aber ansonsten hat dieser Sekt feine Brioche-Noten und eine gute lang anhaltende Perlage.
Überdies verbindet sich damit eine sehr interessante Geschichte, die mir Wilderich Graf von und zu Bodman freundlicherweise persönlich mitteilte.
Erzeuger ist die Wein und Sektkellerei Affaltrach bei Neckarsulm im schwäbischen Unterland.
Am dortigen Schlösschen Affaltrach prangt eben das Bodman‘sche Wappen. Heute ist das Schloss Sitz eben dieser Kellerei.
Früher war es der Sitz der Johanniter Komturei Affaltrach. Und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war ein Johann Pius von Bodman zu Möggingen daselbst Komtur. Derselbe ließ auch das Wappen anbringen am Schloss. Freilich prangen auf den Etiketten die Schlösser von Bodman am Bodensee.
Der Sekt ist nur in der Schlosskellerei zu Bodman erhältlich.
Eine Empfehlung zum Fest oder Picknick oder wenn es nach Sekt gelüstet.
Jean B. de Grammont
Gerne können Sie den freien Kulturjournalismus dieses Blogs durch eine Spende unterstützen.
Eine Bankverbindung finden Sie auf der Startseite unten.
Un grand merci!

