Concerti und eine Oper von Vivaldi und eine Trouvaille von Giovanni Guido

Beim Label CPO sind bei Antonio Vivaldi selbst unter älteren Aufnahmen Entdeckungen zu machen. Venezianischer Barock vom Feinsten ist das. (Siehe unter dem Stichwort Vivaldi weitere Besprechungen auf haute-culture-jdg.de) Freilich wird man mir beipflichten, dass die Quattro Stagioni (eben die berühmten Vier Jahreszeiten) des Prete Rosso keineswegs Raritäten sind. Das sind vielleicht fast die bekanntesten …

Telemanns Oper Sieg der Schönheit oder Gensericus

Endlich liegt Georg Philipp Telemanns Oper „Sieg der Schönheit“ oder „Gensericus“ als Weltpremiere auf Tonträger vor, dank des insbesondere auch um Telemann verdienten Labels CPO und der Magdeburger Telemann Festtage. Damit schließt sich fast ein Kreis der relativ jungen Telemann Renaissance, die etwa in den 1920er Jahren begonnen hatte und von Ausnahmen abgesehen erst seit …

Johann Grabbe Il primo libro de madrigali

In der Preziosa Reihe des audiophilen Labels Darbringhaus und Grimm, die frühe LP-Aufnahmen von besonderer Qualität wieder als CD auflegt, ist ein gelungener Beitrag zur Madrigalkunst des frühen 17. Jahrhunderts erschienen. Und zwar von Johann Grabbe, dessen Il Primo Libro di Madrigali, das bereits 1985 gesungen vom legendären Vokalensemble The Consort of Musicke unter Leitung …

Antonio Vivaldis Oper L‘Olimpiade

Als Innsbrucker Festwochen-Überraschung des Jahres 2023 kam als letzte Produktion der Ägide Alessandro de Marchis das Dramma per Musica L‘Olimpiade von Antonio Vivaldi auf die Bühne. Ein Live-Mitschnitt dieser Opern-Aufführung ist jetzt bei CPO erschienen. Zusammen mit dem Innsbrucker Festwochen Orchester und einem ausgewählten Solisten-Ensemble sorgt Alessandro de Marchi für eine weitere Aufnahme dieser Vivaldi …

Barbara Strozzi Kammer-Duette für Soprane

Mit der Vorstellung der neuen CD mit Kammerduetten Barbara Strozzis möchte ich gleichsam eine Serie an Komponistinnen-Porträts beginnen. Denn schließlich gab und gibt es sie ja glücklicherweise die Komponistinnen. Wenngleich diese bis heute eher selten in allgemeinen Konzertprogrammen auftauchen. Auch wenn die weiblichen Kolleginnen der Komponisten es in der Vergangenheit oft schwer hatten, aus verschiedenen …

Parcero Robusto Maduro

Die andere Variante mit hellbraunem Deckblatt der sympathischen Marke Parcero aus dem Haus Carlos André haben wir vor längerem schon einmal lobend auf diesem Blog besprochen. Die dunkle Schwester der Maduro Linie braucht sich daneben nicht zu verstecken. Wer es etwas kräftiger und würziger mag liegt hier genau richtig. Bereits der Kaltgeruch ist angenehm leicht …

E.T.A. Hoffmann als Komponist zum 250 Geburtstag

E.T.A. Hoffmann ist eine bekannte Größe der deutschen Romantik in erster Linie als Autor. Viele seiner Sujets kreisen um das Thema Musik. Hoffmanns Bewunderung etwa für den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart war derart groß, dass er später den Vornamen Amadeus zusätzlich annahm, um seine Verehrung für den seines Erachtens ersten echten romantischen Komponisten auszudrücken. Hoffmanns …

Ludwig van Beethoven bei CPO oder Sehnsucht nach Wien

An einem nebligen Tag im grauen Winter in einer Kleinstadt am Bodensee träume ich gern bei einer Wiener Melange von Wien, genauer vom Wien zur Zeit Beethovens. Ungemein hilft mir bei meiner Tagträumerei eine Kollektion an Beethoven Aufnahmen des Labels CPO. Selbst wenn es vor Ort kein echtes Wiener Caféhaus gibt kann dies gelingen. Allzulange …

Rioja Faustino

Die hübsche Flasche mit dem Rubens-Selbst-Porträt mit Hut und Halskragen auf dem vergoldeten Etikett enthält einen der spanischen Klassiker schlechthin. Kraftvoller Rioja Reserva von der Familie Martínez Zabala von ordentlicher Qualität ist zum Inbegriff des spanischen Weins geworden. Damit liegt man immer richtig, wenn ein Begleiter zu einem deftigen Essen gesucht wird. In meinem Fall …

Francesc Valls geistliche Musik des spanischen Barock

Wer kennt sie schon die Musik des spanischen Barock, erst recht die geistliche? In der Regel ist das Musikleben der barocken Musica Sacra fixiert auf die großen Namen Bach und Händel, neuerdings erhält auch Telemann wieder sein Recht. Dann gibt es noch ein wenig Rameau, Lully und Couperin. Und natürlich darf Vivaldi nicht fehlen und …